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Wir planen den zweiten Teil (Oktober 2002)

Als wir uns in Ulaan-Bator entschieden hatten, unser großes Reisevorhaben wegen Juttas Erkrankung zu unterbrechen, war schon die neue Planung angelaufen. Wir wollen Mitte Dezember, spätestens Anfang Januar, unsere Radreise in Hongkong fortsetzen, so wie wir das auch ursprünglich vorgesehen hatten. Der Unterschied ist nur, dass uns im zweiten Teil einige Monate verloren gehen, denn wir wollen nach wie vor möglichst vor dem nächsten Wintereinbruch zu Hause sein.
     Von Vorteil ist zunächst, dass wir in Südostasien im Januar und Februar gemäßigte Temperaturen mit geringen Niederschlägen erwarten können. Wenn wir Mitte März Australien erreichen, sollte sich dort die Sommerhitze schon abgeschwächt haben, denn wir radeln dann in den Herbst hinein.
     In Südamerika würde uns dann allerdings der tiefe Winter erwarten. Das bedeutet sehr kurze Tage und nasskaltes Wetter. Eine Andenüberquerung mit dem Rad wäre zu dieser Zeit auch nicht möglich. Wir wollen deshalb in den Sommer der nördlichen Hemisphäre wechseln, ab Juni von Vancouver aus durch die Nordstaaten der USA und die kanadischen Provinzen Ontario und Quebec. Wir hoffen, dass wir noch früh genug im Spätsommer über den Teich hinüberkommen, um wie geplant über Marokko, Spanien, Frankreich und die Schweiz heimzukehren – spätestens im November.
     Jetzt im Oktober läuft schon wieder der Countdown. Wir arbeiten an den Texten für das Buch. Das ist eine aufregende Herausforderung. Die komplizierten Techniken unserer Kameras verlangen Übung, denn auf dem Sektor Fotografie haben wir auch einigen Ansprüchen zu genügen. Die Ausrüstung muss erneut auf den Prüfstand, da fließen einige Erfahrungen ein. Die Räder werden wir auf jeden Fall auf schmale Reifen umrüsten, denn im Test hat sich bestätigt, dass die beiden Stollenreifen einen weit höheren Rollwiderstand haben. Unsere leichteren Amerika-Räder laufen noch schneller. Ob wir das jedoch riskieren können?
     Ein völlig neues Outfit trägt unsere Homepage, nachdem wir den Webmaster gewechselt haben. Ronny Peinelt kommt aus dem Nahbereich des Weltsichten-Verlages und arbeitet eng mit Axel und Peter zusammen.
     Wir beide freuen uns darauf, wieder auf unseren Rädern zu sitzen und sind schon häufig in Gedanken weit weg in Ostasien. Jutta hat die Hepatitis weitgehend besiegt. Sie fühlt sich topfit und hat Belastungstests bestanden. Nur noch ein Leberwert sollte sich noch absenken lassen. Beide sind wir zuversichtlich und es gilt:

Wir wollen unser Ziel erreichen!



NACHTRAG:

Im Oktober mussten wir erneut umplanen. Auf Laos müssen wir verzichten, die lassen keine Individualtouristen ins Land. Für ein langwieriges Antragsverfahren mit ungewissem Ausgang hatten wir keine Zeit. Wieder habe ich verschiedene Alternativen geprüft. Jetzt fahren wir in Vietnam nach Süden. Ab DaNang über die Berge und von Saigon mit einem nördlichen Schwenk durch Kambodscha und hinüber nach Thailand. Zu unserer Überraschung können wir für Kambodscha kurzfristig mit einer Einreisegenehmigung rechnen. Dafür wird es für Indonesien wieder komplizierter.



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